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Als Heimmacht ins nächste Derby
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Als Heimmacht ins nächste Derby

Fünf Spiele, fünf Siege, 18:6 Tore – so lautet die eindrucksvolle Heimbilanz der ASKÖ DONAU in der laufenden Saison in der LINZ AG Arena. „Wir wollen eine Heimmacht sein, haben bislang alle Spiele zuhause gewonnen, das ist auch für die restlichen drei Partien vor der Winterpause das ganz klare Ziel“, betonte Cheftrainer Alexander Steinkellner vor dem Linzer Derby am Freitagabend (18:30 Uhr) gegen den SK St. Magdalena.

Es ist das Duell Zweiter gegen Zwölften, dementsprechend gestaltet sich auch die Rollenverteilung. „Uns ist bewusst, dass wir von der Papierform her der Favorit sind. Trotzdem haben Derbys eigene Gesetze“, mahnte Coach Steinkellner vollen Fokus ein. Er erwarte ein Spiel mit viel Ballbesitz zugunsten seiner Schützlinge, in dem es darum gehe, Chancen zu kreieren und Torraumszene zu erzwingen. Zugleich müsse man vor Umschaltsituationen des Gegners auf der Hut sein und die Restverteidigung gut organisieren.

Der freitägige Kontrahent aus Urfahr musste zuletzt zwei 1:4-Niederlagen gegen Ansfelden und Enns einstecken, davor war die Kondert-Elf dreimal in Folge als Sieger vom Platz gegangen. In der Vorsaison entschied die ASKÖ DONAU beide Duelle (3:0, 1:0) für sich, die vergangenen fünf Aufeinandertreffen gingen allesamt an die Blau-Gelben, die gegen den SKM seit August 2003 ungeschlagen sind. Das soll auch am Freitag so bleiben. „Den Ausgang des Spiels entscheiden wir durch unsere Performance“, so Steinkellner.

Mit Bollwerk zum neunten Saisonsieg

Nach der bislang einzigen Saisonniederlage Mitte September gegen Tabellenführer Oedt gelang es der ASKÖ DONAU unverzüglich, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden – es folgten ein 3:1-Heimsieg gegen die Blau-Weiß Linz Amateure sowie zuletzt ein 2:0 in Naarn. „Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass wir gleich wieder in unseren Lauf kommen konnten“, sagte Cheftrainer Alexander Steinkellner.

Mit dem neunten Saisonerfolg in zehn Spielen blieben die Blau-Gelben nicht nur dem Spitzenreiter auf den Fersen, sondern vergrößerten auch den Vorsprung auf den Tabellendritten Rohrbach auf komfortable acht Punkte. Mit 31 Treffern stellt man die beste Offensive der Liga, zehn Gegentore bedeuten gemeinsam mit Gallneukirchen die stärkste Defensive. Diese erwies sich auch in Naarn als Trumpf. „Wir haben gewusst, dass eine sehr kampfstarke und eher defensiv orientierte Mannschaft auf uns wartet. Das haben wir sehr gut angenommen. Zwar war die letzte Effizienz im Angriffsdrittel vielleicht nicht so vorhanden wie in den Wochen zuvor, dafür waren wir in der Defensive ein absolutes Bollwerk“, analysierte Steinkellner.

Für die nötigen Treffer sorgten Aid Vojic unmittelbar vor dem Pausentee sowie Sleimhan Naqshbandy in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte. „Wir haben in den Schlüsselmomenten die Tore geschossen und in Summe einen äußerst verdienten und enorm wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Die Mannschaft hat die Aufgabe sehr gut gemeistert“, resümierte der DONAU-Coach.

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